Die Welt der Habanos



Eine Habano ist so vielschichtig wie Kuba selbst. Seit über 500 Jahren dient ausschließlich Tabaco Negro Cubano als bestes Rohmaterial für kubanische Zigarren. Das über die Generationen verfeinerte Wissen der Pflanzer hat auch das Endprodukt immer weiter verbessert, das in Hunderten von präzisen Handgriffen entsteht.

HECHO EN CUBA totalmente a mano ist in schnelllebigen Zeiten zum Inbegriff für höchsten Anspruch an Qualität geworden. Wer heute eine echte Habano genießt, der erfreut sich des Nonplusultra aus der Welt der Zigarren. Klicken Sie sich in Ruhe durch die Kapitel, um viel Wissenswertes über Habanos zu erfahren!

Das Anlegen der Ringe

Ringe (anillas) für Zigarren wurden um 1860 durch Gustav Bock eingeführt, einem Europäer, der nach Havanna gekommen war, um hier mit Zigarren sein Glück zu machen. Der Legende nach wollte er damit verhindern, dass sich seine wohlhabenden Kunden aus der Oberschicht ihre weißen Handschuhe beim Rauchen beschmutzten.

Es könnte aber auch sein, dass die Bauchbinden ganz einfach dazu dienen sollten, zwischen den Zigarrenmarken unterscheiden zu können und die Herstellung von Fälschungen und Imitationen zu erschweren.

Was auch immer der wahre Grund gewesen sein mag, Zigarrenringe sind seitdem zum populärsten Symbol der Habanos geworden, von Sammlern heiß begehrt und von allen Konkurrenten nachgeahmt.

Die anilladora bringt die Zigarrenringe mit äußerster Vorsicht an jeder einzelnen Habano an, bevor sie diese wieder in ihre Kiste zurücklegt. Dabei hält sie genau die vom Sortierer vorher festgelegte Reihenfolge ein. Sie legt wieder dieselbe Gesichtsseite nach oben, die Zigarrenringe ordentlich „in Reih und Glied” und in derselben Anordnung von links nach rechts.

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