Die Welt der Habanos



Eine Habano ist so vielschichtig wie Kuba selbst. Seit über 500 Jahren dient ausschließlich Tabaco Negro Cubano als bestes Rohmaterial für kubanische Zigarren. Das über die Generationen verfeinerte Wissen der Pflanzer hat auch das Endprodukt immer weiter verbessert, das in Hunderten von präzisen Handgriffen entsteht.

HECHO EN CUBA totalmente a mano ist in schnelllebigen Zeiten zum Inbegriff für höchsten Anspruch an Qualität geworden. Wer heute eine echte Habano genießt, der erfreut sich des Nonplusultra aus der Welt der Zigarren. Klicken Sie sich in Ruhe durch die Kapitel, um viel Wissenswertes über Habanos zu erfahren!

Bündelung und Reifelagerung

Bündelung und Reifelagerung der Deckblätter

Nachdem die Deckblätter in Kategorien eingeteilt wurden, bündelt man sie erneut. Diese Bündel (gavillas) werden dann in Ballen (tercios) aus der Rinde der Königspalme (yagua) verpackt. Dieses Material wird in Kuba auch für zahlreiche andere Zwecke verwendet. Auf jedem Ballen befinden sich Etiketten, die Auskunft über die Blätter, deren Größe, Erntejahr und Verpackungsdatum, geben. Die tercios werden außerdem mit einem Code versehen, aus dem hervorgeht, in welcher escogida die Blätter sortiert wurden. Zum Schluss transportiert man die tercios in die Lagerhäuser, wo sie mindestens sechs Monate gelagert werden.

Bündelung und Reifelagerung der Einlage- und Umblätter

Nach dieser letzten Fermentation werden die Blätter in Gestellen für mehrere Tage belüftet, dann verpackt und für einen lang andauernden Reifelagerungsprozess in die Lagerhäuser gebracht. Die geschmacklich stärksten Blätter (ligero und medio tiempo) lagert man am längsten – mindestens zwei Jahre. Derweil reifen die weniger starken Blätter kürzere Zeit. Wie bei einem Wein, gilt auch hier: je länger die Reifezeit, desto besser die Qualität.

Die Blätter für Einlage und Umblätter werden in Sackleinenballen (pacas) verpackt. Jeder Ballen bekommt ein Etikett mit allen Informationen über die Blätter: ihre Größe, das Jahr der Ernte und das Datum der Verpackung. Zusätzlich geben die Etiketten Auskunft über Geschmack und Stärke der Blätter, sowie über die escogida und despalillo, in denen die Blätter für Umblatt und Einlage verarbeitet wurden. Das Etikett ermöglicht es, die Herkunft und den speziellen lokalen Charakter jedes Blattes bei der Mischung zu berücksichtigen – der Schlüssel für den charakteristischen Geschmack einer Habano. So gelingen den ligadores (Mischungsmeistern) in den Manufakturen Kubas diese einzigartigen Mischungen.

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